Bud Power wirbt noch bis Ende November 2026 mit seinem ersten italienischen TV-Spot für „Fagioli alla Bud Spencer“. Die Kampagne läuft bereits seit September und verbindet die bekannten Bohnen-Motive aus Bud Spencers Filmwelt mit einer heutigen Werbegeschichte. Ein Interview mit Giuseppe Pedersoli liefert dazu Einblicke in Konzept und Geschäftsentwicklung. Der neue Anlass ist damit nicht eine weitere Vorstellung der längst erhältlichen Bohnen, sondern ihr Schritt ins nationale italienische Fernsehen.

Bud Power TV-Kampagne: der bestätigte Zeitplan

Der Starttermin war der 6. September 2026. Als geplantes Ende nennen die veröffentlichten Kampagneninformationen übereinstimmend Ende November. Damit liegt am 29. Oktober noch ein Teil der angekündigten Laufzeit vor den Zuschauern. Ein bestimmter letzter Ausstrahlungstag wird nicht genannt. Die Meldung ist deshalb als Hinweis auf eine laufende Herbstkampagne zu verstehen, nicht als Nachricht über einen erst heute gestarteten Spot.

Auch Bud Power selbst bezeichnet den Film in einem offiziellen Markenbeitrag als seinen ersten TV-Spot. Wer sich für das bereits bestehende Lebensmittelprojekt interessiert, findet die frühere Geschichte von Bud Power in unserem Archiv. Die aktuelle Kampagne ist eine neue Kommunikationsmaßnahme dieser Marke, keine neue Filmankündigung.

Kurze Spots im Fernsehen und auf YouTube

Nach dem Bericht des italienischen Branchendienstes Touchpoint sind Fassungen mit 15 und 30 Sekunden vorgesehen. Für die nationale Fernsehplanung werden Discovery Media, Sky Pay, Sky FTA und La7 genannt. Hinter dieser Aufzählung stehen also unterschiedliche italienische Werbeumfelder, nicht ein einzelner Sender oder ein zusammenhängender Filmabend.

Distribuzione Moderna bestätigt diese Planung und den Zeitraum bis Ende November. Ergänzend ist eine digitale Videoaktivität auf YouTube vorgesehen. Aus den Quellen ergibt sich jedoch kein tagesgenauer Ausstrahlungsplan. Wer den Spot gezielt sehen möchte, sollte die genannten Sender deshalb nicht mit einer garantierten Sendezeit verwechseln.

Eine neue Werbegeschichte mit bekanntem Motiv

Entwickelt wurde der Spot von Alkemy gemeinsam mit der kreativen Leitung von Bud Power. Im Mittelpunkt stehen die Bohnen und eine einfache Gegenüberstellung: ein wenig einladendes Essen auf der einen, die von der Marke beworbenen Fagioli auf der anderen Seite. Die Inszenierung soll mit Ironie und dem gemeinsamen Essen arbeiten, statt nur einen bekannten Namen auf eine Packung zu setzen.

Der italienische Werbesatz lautet „Quelli Buoni Vincono Sempre“, sinngemäß: „Die Guten gewinnen immer“. Dabei greift die Kampagne sowohl das positive Heldenbild als auch den Anspruch an das beworbene Essen auf. Aussagen über Geschmack, Echtheit oder Qualität gehören allerdings zur Markenbotschaft. Sie sind keine unabhängige Produktprüfung und sollten nicht als solche gelesen werden.

Was Giuseppe Pedersoli zum Konzept erklärt

Im Interview mit Fashion Times erläutert Giuseppe Pedersoli, warum der Spot auf zwei junge Protagonisten setzt. Die Verweise auf Bud Spencer und Terence Hill seien bewusst indirekt angelegt: Die Situation solle an deren Filmwelt erinnern, zugleich aber auch ein jüngeres Publikum erreichen. Das Produkt bleibe dabei im Mittelpunkt des kurzen Werbefilms.

Pedersoli verweist außerdem auf die gemeinsame Social-Media-Arbeit mit seinem Sohn Carlo. Die Reaktionen jüngerer Zuschauer hätten den Ansatz mitgeprägt. Der familiäre Bezug erklärt, warum die Marke gerade diese Erinnerungswelt nutzt. Wer den Hintergrund des Namens nachlesen möchte, findet ihn in Bud Spencers Biografie. Für die aktuelle Nachricht entscheidend ist aber die konkrete Umsetzung als Fernsehkampagne.

Monatsrekord als Unternehmensangabe

Das Gespräch enthält auch eine geschäftliche Neuigkeit: Giuseppe Pedersoli bezeichnet September 2026 als Rekordmonat innerhalb der von ihm beschriebenen zweijährigen Arbeit am Projekt. Der bisher höchste Monatsumsatz sei übertroffen worden. Eine konkrete Summe oder eine unabhängig geprüfte Auswertung nennt das Interview nicht. Die Aussage ist daher als Einordnung des beteiligten Unternehmers zu kennzeichnen, nicht als von außen bestätigte Bilanz.

Ebenso wenig lässt sich daraus ableiten, welchen Anteil der TV-Spot allein an der Entwicklung hatte. Pedersoli spricht neben der Werbung auch über die Arbeit des Teams und weitere Vertriebswege. Genannt werden unter anderem Gastronomie, Hotels und Flughäfen sowie die Entwicklung des Auslandsgeschäfts. Das beschreibt laufende Arbeit und Ziele; daraus werden noch keine feststehenden neuen Verträge oder flächendeckenden Verfügbarkeiten.

Die Bohnen-Szenen liefern den filmischen Bezug

Als persönliche Erinnerung nennt Giuseppe Pedersoli die Produktion von „Botte di Natale“, hierzulande als „Die Troublemaker“ bekannt. In dem Film spielten Bohnen erneut eine Rolle. Über die letzte gemeinsame Filmkomödie führt damit eine konkrete Verbindung von seiner Arbeit als Produzent zur heutigen Kampagne. Die Werbung nutzt ein Motiv, das Zuschauer bereits mit den Darstellern verbinden.

Im Interview fällt auch „Auch die Engel essen Bohnen“ als Beispiel für Bud Spencers Verbindung zu diesem Essen. Unsere Seite zu Bud Spencers Bohnen-Komödie ordnet diesen eigenständigen Film ein. Die neuen Werbeinformationen ändern an den alten Filmen nichts; sie zeigen vielmehr, wie deren wiedererkennbare Motive heute für eine Lebensmittelmarke eingesetzt werden.

Was die Nachricht für deutsche Fans bedeutet

Die bestätigte TV-Planung betrifft Italien. Eine deutsche Fernsehausstrahlung der Kampagne wird in den genannten Quellen nicht angekündigt. Die offizielle Markenwebsite nennt Deutschland zwar unter den belieferten Ländern. Das ist jedoch eine Information zum Versand und kein Beleg für eine deutsche Werbeplanung oder die Verfügbarkeit in jeder Filiale.

Für deutschsprachige Fans bleibt der interessante Punkt die aktuelle Verbindung von Filmgeschichte, Familienprojekt und Werbung: Bud Powers erste TV-Kampagne ist nach dem angekündigten Zeitplan noch nicht abgeschlossen. Wer den Spot einordnet, sollte zwischen dieser laufenden kommerziellen Aktion, den Aussagen der Beteiligten und den längst bekannten Filmmotiven unterscheiden.

Bildhinweis: Das Beitragsbild ist ein KI-generiertes Symbolbild, kein Originalproduktfoto und keine Aufnahme aus dem Werbespot.