Gute Nachrichten für alle, die ihre Lieblingsfilme gern auf dem Sofa schauen: Bud Spencer ist bei Disney Plus angekommen. Seit dem 11. September 2026 stehen dort laut offizieller Ankündigung des Streamingdienstes sieben Filme mit Bud Spencer und Terence Hill im Programm. Darunter sind drei gemeinsame Klassiker des Duos und vier Solo-Abenteuer. Wir zeigen dir, welche Titel dabei sind, was sie ausmacht und was du sonst noch wissen solltest.

Diese sieben Filme sind neu bei Disney+

Berichtet hat darüber zuerst das Filmportal Filmstarts, das sich auf die Ankündigung von Disney+ beruft. Demnach umfasst das neue Paket folgende Titel: „Zwei wie Pech und Schwefel“, „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“, „Das Krokodil und sein Nilpferd“, „Sie nannten ihn Mücke“, „Sie nannten ihn Plattfuß“, „Plattfuß räumt auf“ und „Nobody ist der Größte“. Ob darüber hinaus weitere Filme der beiden auf der Plattform zu finden sind, lässt der Bericht offen. Ein Blick in die Suche von Disney+ lohnt sich also.

Die gemeinsamen Klassiker

Das Herzstück der neuen Auswahl sind die drei Filme, in denen Bud und Terence Seite an Seite stehen. Allen voran Zwei wie Pech und Schwefel aus dem Jahr 1974: Zwei Rennfahrer, ein gemeinsam gewonnener Buggy, ein zerstörter Wagen und ein Gangsterboss, der dafür bezahlen soll. Dazu kommt der Ohrwurm „Dune Buggy“ von Oliver Onions, der bis heute auf keinem Fantreffen fehlt. Für viele Fans ist das der Inbegriff eines Spencer-Hill-Films.

„Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ von 1972 schickt die beiden als Buschpiloten nach Südamerika, wo sie mit einer klapprigen Maschine Aufträge annehmen und sich bald mit skrupellosen Geschäftemachern anlegen. Der dritte gemeinsame Titel ist Das Krokodil und sein Nilpferd aus dem Jahr 1979. Hier legen sich zwei ungleiche Cousins in Afrika mit einem rücksichtslosen Geschäftemacher an, der Tiere jagt und Menschen ausbeutet – mit viel Humor und traumhaften Landschaftsaufnahmen.

Bud Spencer solo: Mücke und Plattfuß

Auch Bud-Fans ohne Terence kommen auf ihre Kosten. „Sie nannten ihn Mücke“ von 1978 zeigt ihn als ehemaligen Footballspieler, der in Miami eigentlich nur seine Ruhe haben will, sich dann aber für eine Gruppe Jugendlicher einsetzt. Der Film gehört bis heute zu seinen beliebtesten Solo-Arbeiten und läuft regelmäßig im Fernsehen.

Besonders erfreulich ist, dass mit „Sie nannten ihn Plattfuß“ von 1973 und „Plattfuß räumt auf“ gleich zwei Teile der Reihe um den neapolitanischen Kommissar Rizzo dabei sind. Im zweiten Teil verschlägt es den Kommissar mit dem großen Herzen und der schweren Hand nach Hongkong. Wer die Reihe in diesem Jahr bereits bei der Plattfuß-Reihe im Kino genossen hat, kann nun zu Hause weiterschauen. Die beiden späteren Teile, die in Afrika und Ägypten spielen, stehen allerdings nicht auf der Liste.

Terence Hill solo: Nobody ist der Größte

Für Terence ist Nobody ist der Größte aus dem Jahr 1975 dabei. Der Italowestern unter der Regie von Damiano Damiani schließt thematisch an den Kulterfolg „Mein Name ist Nobody“ an, erzählt aber eine eigenständige Geschichte. Terence Hill spielt einen gewitzten Glücksritter, der gemeinsam mit zwei Partnern einen Armeeoffizier um viel Geld erleichtern will. Der Film ist etwas weniger bekannt als seine großen Hits – gerade deshalb ist er für viele eine lohnende Wiederentdeckung.

Was du vor dem Einschalten wissen solltest

Für die Filme brauchst du ein laufendes Disney+-Abo. Wie lange die Titel verfügbar bleiben, hat Disney+ laut Filmstarts nicht mitgeteilt. Lizenzen für ältere Filme wechseln erfahrungsgemäß immer wieder zwischen den Anbietern. Wer einen bestimmten Film sicher sehen möchte, sollte also nicht zu lange warten.

Beachte außerdem, dass Titel und Fassungen auf Streamingplattformen gelegentlich von den bekannten Kino- oder DVD-Versionen abweichen können, etwa bei Laufzeit, Bildformat oder Synchronisation. Genaue Angaben dazu hat Disney+ bisher nicht veröffentlicht. Wenn du Unterschiede entdeckst, freuen wir uns über einen Hinweis.

Unser Tipp für den Filmabend

Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, kann sich an der Entstehungszeit orientieren: Mit „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ von 1972 beginnt die Auswahl, danach folgen „Sie nannten ihn Plattfuß“ und „Zwei wie Pech und Schwefel“. Den Abschluss bildet „Das Krokodil und sein Nilpferd“ von 1979. So lässt sich gut verfolgen, wie sich der Humor und der Stil der Filme im Laufe der 1970er-Jahre verändert haben. Und wer es gemütlich mag, schaut einfach einen gemeinsamen Film und einen Solo-Film im Wechsel.

Wo die Filme sonst noch laufen

Mit dem Neuzugang wird das Angebot bei den Streamingdiensten noch etwas unübersichtlicher. Bereits im Juli haben wir berichtet, dass Vier für ein Ave Maria bei Paramount+ zu sehen ist. Einen Überblick über alle Plattformen bietet unser Beitrag zum Thema Spencer und Hill streamen. Da sich die Rechte laufend ändern, lohnt es sich, dort regelmäßig vorbeizuschauen.

Unser Fazit

Sieben Filme auf einen Schlag sind ein starkes Signal: Auch 50 Jahre nach ihren großen Erfolgen sind Bud Spencer und Terence Hill für die großen Streamingdienste interessant. Für Fans ist das eine bequeme Möglichkeit, Klassiker wie „Zwei wie Pech und Schwefel“ wiederzusehen – und für eine neue Generation vielleicht der erste Kontakt mit dem Duo. Die Bohnen mit Speck musst du dir allerdings weiterhin selbst kochen.